Eisenbahn Strecke Werdau - Wünschendorf


Werdau: Neue Hoffnung für Bahnstrecke nach Wünschendorf?



Es gibt wieder Hoffnung für die Eisenbahnstrecke Werdau - Wünschendorf. Das ist einer Presseerklärung des Eisenbahnfördervereins Westsachsen - Ostthüringen „Friedrich List“ zu entnehmen. „Wir hatten am Wochenende eine Zusammenkunft mit Vertretern einer privaten Eisenbahngesellschaft und des Deutschen Bahnkundenverbandes. Im Ergebnis kann man sagen, das es gute Chancen für eine Wiederbelebung besagter Eisenbahnstrecke gibt“, war von André Ackermann vom Eisenbahnförderverein zu erfahren.
Mit anderen Worten: Die private Eisenbahngesellschaft würde die Infrastruktur - also Gleise und Anlagen übernehmen. Das wäre eine wichtige Konsequenz aus einem Bürgerforum, das am 29. Mai 2002 in Seelingstädt stattgefunden hatte und auf dem sich der Förderverein den Erhalt der Strecke auf die Fahnen geschrieben hatte - obwohl die Sanierung nicht billig wird: Von neun Millionen Euro war die Rede.

Eine Liste mit zirka 1000 Unterschriften für die Bahnstrecke soll in den nächsten Tagen offiziell übergeben werden. Die Unterschriftensammlung war von der Bürgerinitiative „Ja zur Eisenbahnstrecke Werdau - Wünschendorf“ initiiert und vor allem durch die Gewerkschaftsjugend der Eisenbahner unterstützt worden. Letztere sehen in der Reaktivierung von Eisenbahnstrecken die Möglichkeit für die Schaffung von Ausbildungsplätzen.

Im Februar soll es eine weitere Veranstaltung geben, zu der auch Vertreter aus Politik und Wirtschaft eingeladen werden. Sie müssten sich dann entscheiden, ob sie sich für das endgültige Aus der Bahnstrecke und damit gegen die Schaffung von Arbeitsplätzen entscheiden, heißt es in der Erklärung.

Pressemitteilung aus "Freier Presse" Regional Werdau


Auf Teilstück der Strecke Werdau-Wünschendorf sind noch Güterzüge unterwegs.
Moderne Transportlösung mit Wechselbehältern.

Bericht von Jörk Höbald
aus der Freien Presse vom 29.11.01

Noch ist die Eisenbahnlinie Werdau - Wünschendorf nicht tot,
denn nach wie vor wird ein kleiner Abschnitt für den Güterverkehr genutzt.
Im Bild der Übergabezug
Seelingstädt - Gauern .

Nach wie vor wird noch ein kleiner Restabschnitt der Eisenbahnlinie Werdau-Wünschendorf für den Güterverkehr genutzt. Wie von Hubert Kaczmarek, Lokomotivführer der Werkbahn des Wismut Sanierungsbetriebes Ronneburg, zu erfahren war, werden die Bahnhöfe in Seelingstädt und Gauern an Werktagen mit einem Güterzug bedient.
Dieser erreicht Seelingstädt über das im Bahnhof Raizenhain von der "Mitte-Deutschland-Verbindung" abzweigende Industriegleis und fährt von dort weiter über die Nebenbahntrasse bis nach Gauern.
In Seelingstädt und Gauern bildet sich ein Bild, das den Güterumschlag mittelständiger Schienenverkehrsunternehmen ziemlich nahe kommt. Lediglich zwei Arbeitskräfte sind noch notwendig, um den Kunden in Gauern die Großraumwagen zuzuführen. An der Laderampe in Seelingstädt wird sogar eine kombinierte Transportlösung mit mittleren Wechsebehältern angewendet, die andernorts eher noch Zukunftsvision ist. Selbst die eingesetzte Lokomotive stellt eine interessante regionale Lösung dar, da dieses Fahrzeug in der Werkstatt der Regentalbahn AG in Reichenbach/V. komplett überholt und modernisiert wurde. Trotzdem ist die Perspektive dieser Gütertransportlösung immer noch ungeklärt, geschweige denn, dass ein Konzept für die Ausdehnung des interessanten Ansatzes aus Seelingstädt vorliegt.


Presseerklärung:

des Eisenbahnförderverein Westsachsen - Ostthüringen "Friedrich List"
Zur Reaktivierung der Eisenbahnstrecke Werdau- Wünschendorf

Runder Tisch in Gera - klares Ja zur Eisenbahnstrecke
10.05.2003

 EFWO "Friedrich List"
Tel / Fax: 0375-4358338
Ansprechpartner: Andre` Ackermann

Auf Einladung des EFWO "Friedrich List" fand am 8.Mai 2003 in Gera ein erstes Rundtischgespräch zur Wiederbelebung der Eisenbahnstrecke Werdau - Wünschendorf statt. Diesbezüglich wurden an alle unmittelbar betroffenen Städte und Gemeinden, Vertreter aus den Bereichen Tourismus, Wirtschaft und Industrie sowie Interessenvertreter des DBV e.V. und Gewerkschaften eingeladen.

Am 8.Mai 2003 konnten die Interessen der Anwesenden auf einen Nenner gebracht werden. Seitens der Vertreter des Deutschen Bahnkundenverband e V. wurde erklärt, das die Deutsche Regionaleisenbahngesellschaft weiterhin aktiv für die Übernahme der Strecke bemüht ist und mit der DBAG in Verhandlungen steht. Der angekündigte Stichtag 31.März habe sich aus unterschiedlichen Gründen verschoben, welche nicht bei der DRE oder dem DBV lagen. In Werdau wurde zum Planfeststellungsverfahren zur geplanten Ortsdurchfahrt (Westtrasse) eine Eingabe bezüglich des Kreuzungsbauwerk eingereicht. Der EFWO "Friedrich List' stellte ein Konzept vor, wonach die Eisenbahnstrecke vorrangig für die Nutzung des Güternah- und Fernverkehr betriebstüchtig ausgebaut werden sollte. Ideen und Vorschläge sollten gegenüber der Kosten­frage Vorrang haben, damit es endlich zu einem konkreten Konzept kommen kann. Ein Versuchsprojekt für die touristische Nutzung der Eisenbahn zwischen Westsachsen und Ostthüringen sollte noch in diesen Jahr angestrebt werden. Dies wurde zumindest von der Thüringer Seite einstimmig bestätigt. Der Vertreter der Stadtverwaltung Gera befürwortete die Eisenbahnverbindung als Güterzugstrecke und versicherte die volle Unterstützung der Stadt Gera. Die Erprobung und der langsame Ausbau des Personenverkehr, wurde als realistisch eingeschätzt. Die Stadt Gera sieht in den vorgebrachten Vorschlägen eine Chance. Wir werden uns dafür einsetzen und die Anliegergemeinden auf Thüringer Seite dazu aufrufen für dieses Vorhaben zu werben und es zu unterstützen".

Die Bürgermeisterin von Seelingstädt, Frau Hilbert zeigte sich hoch erfreut über den Verlauf der Diskussion und begrüßte die gefundene Variante ausdrücklich. Vertreter des Berufsförderungswerk Thüringen in Seelingstädt verwiesen auf rund 700 Auszubildende, welche außer mit dem Auto kaum eine Chance hätten die Bildungsstätte zu erreichen, potentielle Bahnkunden, die im Rahmen eines Pilotprojektes zur Analyse der Fahrgastnutzung herangezogen werden könnten. Das setzt natürlich eine sinnige Fahrplangestaltung voraus. Alle sollten jetzt an einen Strang ziehen.


Bahn noch nicht aufgegeben
Mittwoch,3.12.2003 "BLICK"

Planung der Westtrasse könnte im Bereich Werdauer Bahnhof Konkurrenz kriegen:

Werdau: Am Montag begann auf dem Areal des einstigen Kfz-Werkes "Ernst Grube" der dritte und letzte Abschnitt des dortigen Teilabrisses. Der soll bis zum nächsten Sommer Geschichte sein, womit die gesamte "Aktion" in Vorbereitung der geplanten Verlegung der S289 als Teil der Westtrasse im Bereich der Kreisstadt abgeschlossen wäre. Im Chemnitzer Regierungspräsidium spricht man bereits von einem Baubeginn für diesen Abschnitt im kommenden Jahr (BLICK berichtete). Allerdings könnte die inzwischen mehr oder weniger angelaufenen Trassenplanung besonders für den Bereich des Werdauer Bahnhofes gewaltig über den Haufen geworfen werden. Denn -wie BLICK inzwischen weiß- es gibt ein privates Bahnunternehmen mit Ursprung in der Schweiz, das großes Interesse für die stillgelegte Bahnlinie Werdau - Wünschendorf zeigt. "Wir haben schon acht Strecken wieder belebt", betonte mit Thorsten Poth ein Zwickauer, der die Fäden für dieses Vorhaben in den Händen hält. Die Planungen für die "Wiedergeburt" der direkten Verbindung zwischen Westsachsen und Ostthüringen seien laut Poth bereits weit fortgeschritten, so dass man nur noch auf die Entscheidung des Regierungspräsidiums in Verbindung mit der Planfeststellung für die Westtrasse warte. Die soll bis zum Mai 2004 fallen. Entscheiden sich die Chemnitzer gegen den Trassenverlauf in Werdau, könnte berreits drei Monate später der Ausbau der Strecke beginnen. "Für den Ausbau und die Ausstattung mit modernster Technik gehen wir von Gesamtkosten in Höhe von 76 Millionen Euro aus", erklärt Poth. Das Geld soll von Sponsoren, interessierten Firmen und sogar von der EU kommen. "75 Prozent der Summe sind schon da", betonte Poth, der den Sitz seines Unternehmens in den alten Werdauer Ringlokschuppen haben will. Hier könnten auch die Triebwagen und historischen Schienenfahrzeuge untergestellt werden, mit denen in der Woche zwischen Zwickau und Gera der "normale" Personenverkehr im Zwei - Stunden Takt sowie an den Wochenenden der Ausflugsverkehr laufen soll.

T.M.


BLICK vom 22.02.2004
Local Bahn drängt Westtrasse in den Schatten - Belebung der Region erwartet


"Im April fällt endlich der Startschuss!"

Zwickau / Werdau (msz).
Der BLICK berichtete bereits über die bevorstehende Wiederbelebung der Bahnlinie Werdau - Wünschendorf. Seit einigen Tagen gibt es Neuigkeiten. Viele wichtigen Stellen -darunter auch das Sächsische Staatsministerium- sind inzwischen eingeschaltet und befürworten die Reaktivierung, informierte am Freitag Thorsten Poth von Local Bahn LB. Mit der Realisierung dieses Vorhabens ist unter anderem Arbeit für das Zwickauer RAW und das ehemalige Bahnbetriebswerk Werdau verbunden. In diesem Komplex enthalten sind sowohl der Wiederaufbau der Anschlussbahn Werdau und die Wiederinbetriebnahme als auch der Fahrbetrieb von privaten Zügen auf der Sachsen-Franken Magistrale Dresden-Zwickau-Nürnberg durch die Local Bahn LB. So werden nicht nur während der Bauarbeiten Arbeitsplätze geschaffen, sondern aufgrund des Zug- und Verkehrsaufkommens auf der Gesamtstrecke  Zwickau-Werdau-Wünschendorf-Gera 54 Bahner benötigt.
Hinzu kommt die Vergabe von Fahraufträgen für zwei Busunternehmen, die den Zugverkehr zu schwächeren Tageszeiten übernehmen und damit auch gewährleisten, das der Güterverkehr fahren kann. Bisher sind jährlich über 105.000 Tonnen Güter über die Strecke vorvertraglich ab 22. August 2005 für die ersten zwölf Jahre abgesichert, so Poth weiter. Auch touristische und historische Fahrten werden zum 2-Stunden-Taktverkehr zwischen Zwickau und Gera angeboten. Die Belebung der Region komme, so Thorsten Poth, den Städten und Kommunen entlang der Strecke auch zu Gute - füllt's doch ein bischen das Stadtsäckel, ohne das eine Mehrbelastung des Steuerzahlers stattfindet. Im April soll es nach Local Bahn-LB-Manager mit vorbereitenden Arbeiten auf dem Teilstück Werdau-West und Seelingstädt begonnen werden.
19,4 Millionen Euro will das Unternehmen vorab investieren. Baufirmen der Regionen werden in den nächsten Tagen Post von Poth erhalten.

Thorsten Poth bei einer Rast auf dem Gleis zwischen Trünzig und Chursdorf. Bald werden hier wieder Züge fahren.

 

 


BLICK vom 22.02.04

Thorsten Poth: "Ein Leben für die Eisenbahn"

Zwickau (msz) Thorsten Poth ein junger Unternehmer ist in Zwickau und dem Zwickauer Land kein Unbekannter mehr. Der angehende Geschäftsführer der Projektgesellschaft Local Bahn-LB spaltet mit seinen Visionen die Region. In wenigen Wochen startet er sein spektakuläres Vorhaben, die Bahnstrecke Zwickau-Werdau-Gera zu reaktivieren. Die Eisenbahn bestimmt seit seinem vierten Lebensjahr sein Dasein. Der gelernte Betriebs-und Verkehrstechniker aus Gotha hat sein "Handwerk" von der Pike auf gelernt und alle Stationen eines Eisenbahners durchlaufen. Seit der Wende verwirklicht der 35-Jährige buchstäblich alle seine Träume und das europaweit. Thorsten Poth ist fasziniert von dem Gedanken historische Eisenbahnen betriebsbereit der Nachwelt zu hinterlassen. Bei der Realisierung von 28 Projekten in ganz Deutschland, Norditalien, der Schweiz und Österreich hat der engagierte junge Mann bereits seit 1991 federführend mitgewirkt. Nun hat Poth die stillgelegten Bahnen in Sachsen und Thüringen ins Visier genommen. In nahezu logischer Fortsetzung unterstützt er in seiner Freihzeit Eisenbahn-Traditionsvereine. Besonders engagiert er derzeit im Eisenbahn und Museumsverein Schönheide. Bei seinen europaweiten Stippvisiten hat Thorsten Poth sein Herz für die italienische Lebensweise entdeckt. Seitdem pflegt der Wahl-Marienthaler den Italienischen Lebensstiel und das nicht nur im Alfa Romeo. Er lebt wie ein Italiener, er besitzt das Temperament eines Italieners, trinkt täglich seinen Espresso, geniest den italienischen Rot-Wein und kocht wie ein Italiener. Schon legendär in seinem Bekanntenkreis sind Pizzas Marke "Poth". Wer den im Sternzeichen Skorpion geborenen Poth persönlich begegnen will, hat gute Chancen beim Joggen im Schwanenteich-Gelände und im Weißenborner Wald.

 

Torsten Poth ist voll und ganz der Eisenbahn verfallen. Fast jede freie Minute verbringt er in historischen Zügen.
 

 


Eisenbahnförderverein Westsachsen-Ostthüringen „Friedrich List“ e.V.

 Bahnpost/Red:

 Kurz notiert – zur Eisenbahnstrecke Werdau – Wünschendorf

 Im Rahmen unserer Erörterungen, ist die Deutsche Regionaleisenbahngesellschaft (DRE) das einzige Verkehrsunternehmen, welches bei der DBAG Übernahme der Eisenbahnstrecke Werdau – Wünschendorf beantragt hat. Ein weiterer Betreiber welcher Millionen EURO investieren will, ist bei den zuständigen Instanzen zur Übernahme nicht bekannt.                                                            EFWO – „Friedrich List“ e.V. 

Bahnpostausgabe 1/2004

Info von André Ackermann


Werdau: Bahnstrecke entwidmet

Endgültiges Aus für Verbindung von der Kreisstadt nach Wünschendorf

Immer wieder aufkeimenden Gerüchten von angeblichen Investoren, welche die Bahnstrecke zwischen Werdau und Wünschendorf wieder beleben möchten, erteilte Kurt Groß eine klare Absage. „Aus Richtung Wünschendorf wird nie wieder ein Zug den Werdauer Bahnhof erreichen“, macht Groß unmissverständlich deutlich.

Der Wirtschaftsförderer aus dem Rathaus der Kreisstadt ist im Besitz der offiziellen Bekanntmachung des Eisenbahn-Bundesamtes über die „dauerhafte Einstellung des Betriebes auf der Bahnstrecke Werdau – Wünschendorf“. Nachdem diese bereits im Gesetzblatt vom 22. September 2000 öffentlich bekannt gegeben wurde, hatten private Interessenten noch drei Jahre die Möglichkeit, sich für die Wiederaufnahme der Strecke zu bewerben. Da sich dafür kein Interessent fand, erfolgte anschließend die Entwidmung der Bahnflächen und damit das verbindliche Aus für die Strecke.

Für Groß hat die Entwidmung außerordentliche Bedeutung. „Von ihr hing mit die Planung für die Westtrasse ab.“

Einige Flächen der Abschnittes werden für den Straßenbau benötigt. Dazu ist es notwendig, einige Meter des unmittelbar hinter der Holzbrücke beginnenden Gleisabschnittes in Richtung Werdauer Wald zu demontieren. Derzeit, so Groß, erarbeitet die Bahn die entsprechenden Pläne dafür. Verbunden damit ist die Umverlegung von Kabeln, Sicherheitstechnik und anderen Einrichtungen der Bahn. Der Wirtschaftsförderer erwartet in Kürze den Beschluss für das Planfeststellungsverfahren für den 3,1 Kilometer langen Abschnitt der Trasse zwischen Greizer- und Ronneburger Straße. Im September soll der erste Spatenstich erfolgen.

„War es einst die Bahn, die vor 100 Jahren Werdau an das deutsche Verkehrsnetz anschloss und damit für einen wirtschaftlichen Aufschwung in der Region sorgte, so wird es künftig die Westtrasse sein“, ist sich Groß sicher.


Bahn ist Bremsklotz für Baubeginn der Westtrasse

Knackpunkt: Entwidmung der Bahnstrecke von Werdau nach Wünschendorf

VON UWE MÜHLHAUSEN /  Werdau.

Die Bahn erweist sich als Bremsklotz für den im September geplanten Baubeginn der Westtras­se. Drei Monate vor dem ersten Spatenstich in Höhe des ehemaligen Kfz-Werkes fehlt noch immer das grüne Licht für die Entwidmung der stillgelegten Bahnstrecke Werdau - Wünschendorf. Knackpunkt ist ein Rangiergleis im Bereich des Werdauer Bahnhofes. Dieses müsste noch verlegt werden.
Doch ohne Entwidmung kein Baubeginn für den 3,1 Kilometer langen Abschnitt zwischen Greizer Straße und Ortsausgang Langenhessen. Denn ein Teil der Bahnflächen wird für den Bau der geplanten Ortsumgehung benötigt. Unmittelbar hinter der Holzbrücke, wo jetzt noch die Gleise der stillgelegten Eisenbahnstrecke abzweigen, soll künftig ein Stück der Straße verlaufen.
Die Westtrasse ist ein Abschnitt der geplanten Verbindung zwischen der A 72 und der A 4. Im Raum Crimmitschau haben die Arbeiten dafür bereits begonnen. „Wir könnten mit unseren Planungen viel weiter sein, wenn die Bahn zügiger arbeiten würde", zeigt sich der Chef des Zwickauer Straßenbauamtes, Roland Taut, verärgert.
Das sieht die Bahn anders. Dort ist man überzeugt, die Hausaufgaben gemacht zu haben. Für die Entwidmung der Bahnstrecke, so Pressesprecherin Kerstin Eckstein, sei neben der Verlegung eines Rangiergleises auch der Rückbau weiterer Bahnanlagen notwendig. Dies setze jedoch eine Anpassung der Software des elektronischen Stellwerkes in Werdau voraus. Aufgrund der gegenwärtig noch andauernden Sanierung des Römertalviaduktes könne dies jedoch erst Ende Oktober erfolgen. Außer dem Rückbau des Gleises müssten noch Kabelanlagen verlegt, ein Oberleitungsmast versetzt und zwei Trafostationen errichtet werden.
Bleibt die Frage, warum die Arbeiten nicht bereits beim Ausbau der Sachsenmagistrale im Bereich der Werdauer Bahnhofes realisiert wurden? Denn bereits zu diesem Zeitpunkt wurde das Gleis, von dem einst die Züge von Werdau nach Wünschendorf abfuhren, demontiert. Kerstin Eckstein meint, dass beim Ausbau der Strecke in den Jahren 1997 bis 1999 die Anzahl der Gleise im Bahnhof Werdau von fünf auf vier reduziert wurden. Unabhängig davon blieb ein Anschluss an die Strecke nach Wünschendorf erhalten. Am 30. Mai 1999 wurde der Reiseverkehr zwischen Werdau und Wünschendorf eingestellt. Die offizielle Stilllegung der Strecke erteilte das Eisenbahnbundesamt erst ein Jahr später, am 21. September 2000. „Zu jenem Zeitpunkt waren die Arbeiten im Bereich Werdau abgeschlossen", bedauert Eckstein.
Genau dies sei auch der Grund, warum zwischen 1997 und 1999 das Rangiergleis nicht verlegt werden konnte. Die Planungen wären jedoch inzwischen durch die DB-Projektbau, einem Tochterunternehmen der Bahn, erfolgt. Da für die Realisierung noch Ausschreibungen, Vergabe und Ausführungsplanungen notwendig wären,
sei eine Umsetzung nicht vor dem ersten Quartal 2005 möglich. Dies habe keine Auswirkungen auf die Koordinierung der Baumaßnahme Westtrasse. Deren Start könne wie geplant erfolgen, versichert Eckstein. Zirka 500 Meter liegen zwischen der Greizer Straße und den alten Gleisanlagen, auf denen der Straßenbau beginnen könne.
Der Meinung der Bahn widerspricht der Chef des Straßenbauamtes:
„Die Entwidmung der Bahnstrecke ist Bestandteil des Planfeststellungsbeschlusses.
Liegt dieser nicht vor, werden wir auch nicht mit dem Bau beginnen können."


Zur Eisenbahnstrecke Werdau - Wünschendorf

Kurz Notiert

Im Rahmen der Analyse zum Bedarf und der Potentialabschätzung zur Wiederbelebung der Eisenbahnstrecke Werdau – Wünschendorf (Elster) haben sich bisher für die Reaktivierung,
beim Eisenbahnförderverein EFWO „Friedrich List“ e.V. schriftlich positioniert:

Die Stadt Gera, die Gemeinde Wünschendorf und die Stadt Zwickau sowie der Tourismusverband Gera Tourismus e.V.. weitere Befürworter sind die Gemeinde Seelingstädt und das Berufsförderungswerk Thüringen in Seelingstädt, wo der Förderverein noch auf ein zugesichertes Positionspapier wartet.
Kein Interesse an der Wiederbelebung hat:
die Stadt Werdau, die Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH sowie das Stahlwerk Thüringen in Unterwellenborn, wobei die Begründung zur Ablehnung kaum nachvollziehbar sind.

Bahnpost / Red


Bahnpost: Verkehrs.- b Gesellschaftspolitisches Infoblatt für Westsachsen l Ostthüringen

Zur Aktion Schienenersatzverkehr von Zwickau / Werdau nach Weida

Zum zweiten Mal im Jahre 2004, organisierte der Eisenbahnförderverein EFWO Friedrich List" e.V. eine Tagesceise mit dem legendären Omnibus H6-B der Thüsac Nahverkehrsgesellschaft mbH -Thüringen.
Am 16.Oktober wurde dieser Bus von Zwickau über Werdau nach Weida zum wiederholten male als historischer Schienenersatzverkehr auf große Fahrt geschickt. 22 Fahrgäste erlebten einen abwechslungsreichen und gleichzeitig informativen Samstag, im goldenen Oktober 2004. Pünktlich 8.00 Uhr begann die Fahrt vom Bahnhofsvorplatz am Zwikkauer Hauptbahnhof. Weitere Zustiegsmöglichkeiten wurden in Steinpleis, Werdau am Bahnhof sowie in Seelingstädt von den Mitreisenden genutzt. Entlang der stillgelegten Eisenbahnstrecke wurden verschiedene Bahnstationen besichtigt.
So durchfuhr unser Schienenersatzverkehr die herbstgetauchte Landschaft zwischen beeindruckenden Bergzügen und Tälern in das thüringische Vogtland, wobei auch andere Bahnstrecken gekreuzt wurden. Über altertümliche Kopfsteinpflasterstrassen durch die an der Eisenbahnstrecke Werdau - Wünschendorf gelegenen Dörfer mit zum Teil denkmalwürdigen Gebäuden, durchquerte unser Schienenersatzverkehr unter anderen die Gemeinde Gauern, wo ein Zwischenstopp zur Erkundung der Eisenbahnstrecke, bald fünf Jahre nach der Stilllegung, eingelegt wurde.
Die Osterburg zu Weida war das erste Tagesziel unserer Reise, wo unsere Reisegruppe durch den Türmer der Burg herzlich in historischer Tracht begrüßt wurde. Diese Burg wurde zwischen 1163 und 1193 erbaut, war bis zu Beginn des 15. Jahrhunderts Stammsitz der Herren und Vögte von Weida. Die Burg verkörpert das Erscheinungsbild einer Feudalburg.
Die Entstehung, Entwicklung und Bedeutung der Anlage widerspiegelt eine Vielzahl gesellschaftlicher Entwicklungstendenzen. Heute ist die Burg Begegnungsstätte von Kunst und Kultur.
Nach den anstrengenden Burgrundgang wurden alle mit einem vorzüglichen Mittagessen in der Gaststätte Zur Osterburg" im Burgkeller verwöhnt. Es hieß nun einsteigen zur Weiterfahrt zum Oschütztalviadukt, wo einst die Züge auf der Werdau - Mehltheuer Eisenbahnstrecke in Weida verkehrten. Letztmalig konnte das Empfangsgebäude des Bahnhofes Weida besichtigt werden. Das seit Jahren durch die DB AG vernachlässigte Gebäude wurde eine Woche später abgerissen. Fahrplanmäßig erreichte unser H6-B den Bahnhof Wünschendorf, wo der Rangierbetrieb des Dolomitenwerkes beobachtet und abgelichtet werden konnte. Die Weiterfahrt über Gera, brachte den historischen Bus auf ebenfalls historische Wismut Berufsverkehrsstrassen entlang der alten Trassenführung der Eisenbahnstrecke um Ronneburg. Unser Reiseführer Reinhard Schäffner erklärte viel Wissenswertes zur Wismutregion, welche mit der Eisenbahn in engen Zusammenhang stand. So lohnte auch ein weiterer Abstecher in das zukünftige Gebiet der BuGa 2007, wo an der Eisenbahnstrecke Ronneburg - Gera, ende September eine neue Brücke eingeweiht wurde. In der Stadt Ronneburg befindet sich das Wismut-Museum. Hier konnte sich die Reisegruppe mit Interessantem zur eng mit der Tätigkeit der WISMUT verbundenen Stadtgeschichte Ronneburgs vertraut machen. Auch einen nachhaltigen Eindruck von der künftigen Gestaltung des Sanierungsgebietes der Wismut bekam man. Unsere Besuchergruppe wurde dabei durch den Bergbauverein e.V. Ronneburg in einem Rundgang durch das Schaubergwerk sachkundig geführt. Der Tag neigte sich dem ende entgegen, die Rückfahrt bewältigte unser Omnibus anstandslos im dafür vorgesehenen Fahrplan und allen die mitgefahren sind hat es gefallen. Bei der Ankunft in Zwickau wurde unser Verein durch den Oberbürgermeister Dietmar Vettermann begrüßt wobei er unsere Aktion anerkannte und lobte, so wurde eine Fortsetzung durch unseren Verein für 2005 angekündigt. Zum Abschluss noch ein Dankeschön an alle die zum gelingen dieser Aktion beigetragen haben.
Andre Ackermann EFWO-,Friedrich List" e.V.

 


Bahnpost. Ausgabe 2004

Auch 2005 gibt's Verkehr zwischen Werdau und Wünschendorf

Wieder ist ein Jahr ins Land gegangen, Gras über die Gleise gewachsen und dennoch gelang es den Eisenbahnförderverein EFWO „Friedrich List" e.V., eine zweite Blütezeit als Fanal für die Wiederbelebung der Eisenbahnstrecke Werdau - Wünschendorf ins Leben zu rufen. Zweimal wurde die besagte Eisenbahnstrecke mit einem historischen Schienenersatzverkehr befahren und gleichzeitig ein touristischer Beitrag für die Region zwischen Sachsen und Thüringen erbracht Für das Jahr 2005 hat sich der Eisenbahnförderverein vorgenommen, mit diesen Projekt eine Fortsetzung folgen zu lassen Gleichzeitig wird der Status Museumsbahn angestrebt und die Wiederaufnahme des Schienenpersonennahverkehrs von Wünschendorf bis nach Seelingstädt in Angriff genommen. Mit der Unterstützung des Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV) könnten positive Aspekte im Jahr 2005 erreicht werden.

 Bahnpost / Red

Eisenbahnförderverein Westsachsen l Ostthüringen
JA zur Eisenbahnstrecke Werdau - Weida
"Friedrich List" e.V.


Auszug aus  „Freier Presse“ Werdauer Zeitung  von Uwe Mühlhausen 12.April 2005

 Haltepunkt Werdau West soll Museumsbahnhof werden

Fördererverein verhandelt über Wiederbelebung der stillgelegten Strecke nach Wünschendorf Ackermann:
Kommunen bekunden Interesse

Der Haltepunkt Werdau West soll zu einem Museumsbahnhof umgestaltet werden. Entsprechende Pläne dafür hat der Eisenbahnförderverein (EFWO) "Friedrich List“ erarbeitet. Geht es nach den Vorstellungen der 15 Mitglieder des in Zwickau ansässigen Vereins könnte mit den notwendigen Arbeiten sofort begonnen werden.
Vorgesehen ist eine Instandsetzung des Gebäudes. Im ehemaligen Warteraum ist eine Ausstellung geplant.
In dieser soll nicht nur anhand von Schautafeln an die Strecke und deren einstige Bedeutung für die Wismutregion erinnert werden, sondern auch historische Eisenbahntechnik gezeigt werden.  Das Vorführen der Arbeitsweise einer alten Telegrafenleitung, mit der früher bei der Bahn die Nachrichten übermittelt wurden, gehört beispielsweise dazu.
Ein Lehrpfad entlang der Strecke soll das Vorhaben komplettieren.
Da der Bahnhof unter Denkmalschutz steht, hoffen wir auf finanzielle Unterstützung meint der Vereinsvorsitzende Tobias Holzmüller. Den größten Teil der Arbeiten wollen die Eisenbahnlieb­haber jedoch in Eigenregie und mit eigenen Mitteln realisieren.

Bis das Signal für die Umsetzung des Vorhabens jedoch auf  Grün gestellt werden kann, sind noch einige Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Voraussetzung ist ein positiver Verhandlungsabschluss zwischen dem Eisenbahninfrastruckturunternehmen mbH und der Deutschen Bahn AG erklärt Andre Ackerman vom Verein.
Nach Aussagen des stellvertretenden Vorsitzenden stünden die Gespräche über eine Wiederaufnahme des Bahnverkehrs auf der 2000 stillgelegten Strecke vor dem Abschluss.

Warum soll nicht auch in Werdau das funktionieren, was anderswo möglich ist? Dass es geht so Ackermann, zeige das Beispiel Oschatz, wo das Eisenbahninfrastruckturunternehmen den „Wilden Robert“ betreibt. Nach mehrjährigen und zähen Verhandlungen hat in Oschatz am 17. Dezember 1993 die neu gegründete Döllnitzbahn GmbH als erste nichtbundeseigene Eisenbahn öffentlichen Verkehrs im Freistaat Sachsen ihren Betrieb aufgenommen.
Wenige Monate später, am 5. Februar 1994 sei wieder der erste Personenzug von Oschatz nach Mügeln gefahren.
Die rund 18 Kilometer lange Strecke werde seitdem im planmäßigen Personenverkehr und Schülerverkehr befahren.
Zusätzlich fahre der „Wilde Robert" jeden ersten Sonntag im Monat von Oschatz bis Kemmlitz.
Regelmäßig würden Sonderfahrten angeboten.

Ein Konzept, das laut Vereinschef auch in der hiesigen Region funktionieren könnte. Für die Wiederaufnahme müssten im Bereich der Haltepunktes Werdau -West jedoch einige Meter Gleise neu verlegt werden, um künftig ein Rangieren der Züge gewährleisten zu können. Allerdings gebe es in Werdau einige Politiker, die keinerlei Interesse an einer Wiederbelebung der „Waldbahn“ hätten. Gerüchte, dass die Strecke von Werdau nach Wünschendorf aufgrund des Baus der Westtrasse bereits entwidmet ist sind falsch, so Ackermann. Lediglich der Bereich zwischen dem Bahnhof Werdau und dem Haltepunkt Werdau-West wäre entwidmet, so dass einer Wiederaufnahme des Schienenverkehrs zwischen Wünschendorf und Werdau-West nichts im Wege stünde.
Alle an der Bahnstrecke liegenden Kommunen haben uns gegenüber Interesse an der Verbindung bekundet.
Nur Werdau stellt sich quer, betont Ackermann. Ungeachtet dessen will der Verein an seinem Ziel festhalten.


Presseerklärung zur Wiederbelebung der Eisenbahnstrecke  Wünschendorf/Elster - Werdau/West

Eisenbahnförderverein EFWO „Friedrich List“ e.V.

Postfach 610119, 08033 Zwickau,
E-Mail
EFWO-Friedrich-List@web.de

Nach einer Beratung mit dem Präsidenten des Deutschen Bahnkunden-Verbandes Gerhard J. Curth kann der  Eisenbahnförderverein Westsachsen/Ostthüringen EFWO „Friedrich List“ e.V. die offizielle Mitteilung verkünden, dass die Eisenbahnstrecke Wünschendorf/Elster bis nach Werdau/West im Zuge von Verhandlungen zwischen der Deutschen Bahn AG und der Deutschen Regionaleisenbahngesellschaft (DRE) mbH im Jahr 2006 übernommen werden kann.  Derzeit gibt es zwischen den Verhandlungspartnern noch Gespräche über die preisliche Gestaltung. Der Eisenbahnförderverein EFWO „Friedrich List“ e.V. wird nach erfolgreichen Abschluss einer Streckenübernahme, in Zusammenarbeit mit dem DBV e.V. in das Streckenprojekt involviert werden und beschäftigt sich derzeit mit einer erneuten, aktuellen Erhebung für diese Eisenbahnverbindung.  Eindeutig, befürwortende Bekenntnisse liegen zum derzeitigen Zeitpunkt von der Gemeinde Teichwolframsdorf und dem Tourismusverband Gera e.V. schriftlich vor. Der Eisenbahnförderverein EFWO  „Friedrich List“ e.V. wird sich bei seiner nächsten Mitgliederversammlung am 30.Dezember 2005 über weitere Vorgehensweisen zur Reaktivierung besagter Eisenbahnstrecke verständigen.

Zielsetzung für das Jahr 2006 wird auf jeden Fall die Aufbereitung und Organisation für eine Veranstaltung zum 130 Jährigen Bestehen der Waldeisenbahnstrecke Wünschendorf/Elster – Werdau/West Anfang September sein. Erste Planungen hierfür sind bereits in Arbeit. Weiterhin ist es in Zusammenarbeit mit uns Gleichgesinnten Initiativen vorgesehen, eine Publikation über 6 Jahre Engagement für die Wiederbelebung der Eisenbahnstrecke Werdau – Wünschendorf herauszugeben.  Als Zielsetzung gilt, dass im September 2006 die ersten Ausflugszüge seit der Einstellung des fahrplanmäßigen Zugbetriebes im Mai 1999 auf der Eisenbahnstrecke verkehren sollen. Bis dahin wird jede Menge Arbeit unter anderen auf den Eisenbahnförderverein EFWO „Friedrich List“ zukommen. Wir halten die Öffentlichkeit auf den laufenden.

 In Hoffnung auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit wünschen wir Ihnen ein frohes, friedliches Weihnachtsfest und ein gesundes, neues Jahr 2006.

Ihr Eisenbahnförderverein EFWO „Friedrich List“ e.V.


Auszug aus Blick Mittwoch dem 11.Januar 2006


Eisenbahnlinie durch den Werdauer Wald. Fahren bald wieder Züge?

Die stillgelegte Bahnlinie zwischen Werdau und Wünschendorf besteht in diesem Jahr seit 130 Jahren.
Am 29.August 1876 fuhr der erste Zug, am 29. Mai 1999 der letzte.
Seit dem rosten die Gleise dahin und sind die Unterwegsbahnstationen dem Verfall preisgegeben.
Allerdings könnte sich dieser Zustand recht bald wieder ändern. Denn mittlerweile gibt es mindestens zwei potenzielle Bewerber, welche die Strecke durch den Werdauer Wald von der Deutschen Bahn kaufen und wieder beleben wollen. Die durch den Bau der Westtrasse getrennte Verbindung zwischen Werdau und Werdau-West spiele dabei keine Rolle mehr. So wolle ein Unternehmen namens Deutsche Regionaleisenbahn (DER) zwischen Werdau-West und Wünschendorf eine Museumseisenbahn eröffnen. Im September könnte bereits der erste Zug rollen. Eine wahrscheinlich von einem französischen Firmenkonsortium unterstützte Localbahn will dagegen über eine neue Brücke die alte Verbindung wieder herstellen.


Auszug aus Wochenspiegel / Werdau / Crimmitschau Nr. 36

 Vorerst nur „Trassensicherung“- Regionalkonferenz sondiert weitere Schritte

DRE übernimmt die stillgelegte Strecke

 Von Nicole Eichmann

(Werdau). Die am vergangenen Wochenende stattgefundene Jubiläumsfeier zum 130-jährigen Bestehen der Schienenstrecke Werdau-Wünschendorf war gleichzeitig ein kleines Siegesfest für den Eisenbahnförderverein EFWO „Friedrich List“: Bis Ende des Monats will die Deutsche Regionaleisenbahn GmbH (DRE) die rund 30 Kilometer lange Strecke von Werdau-West bis Wünschendorf von der Deutschen Bahn AG übernehmen. Nach dem Ausscheiden des zweiten Bewerbers Localbahn Thorsten Poth AG hatte die Deutsche Bahn den Zuschlag überraschend schnell an die DRE übergeben, bestätigte dessen Geschäftsführer, Gerhard Curth, der gleichzeitig dem Deutschen Bahnkundenverband als Präsident vorsteht. Der Übernahme war zuvor ein fast zweijähriges Tauziehen zwischen den beiden Kontrahenten voraus gegangen.
Das die Entscheidung aus Berlin jetzt so schnell kam, geht nach eigener Aussage auf die DRE zurück, die in der vorigen Woche bei der Bahn AG nochmals Druck ausgeübt habe, indem sie mit Rückzug des Kaufantrages drohte. „Mit dem jetzigen Ergebnis können wir sehr zufrieden sein. Wir haben die Strecke zu äußerst günstigen Konditionen erhalten“, erklärte der DRE-Geschäftsführer. Über die genauen Zahlen schwieg er sich jedoch aus.
Mit der Übernahme der Schienenstrecke unterstützt die Deutsche Regionaleisenbahn zugleich das langjährige Betreiben des Fördervereins, die Strecke seit ihrer Schließung am 29. Mai 1999 zu rehabilitieren. Dies ist mit der Kaufübernahme jedoch alles anders als gesichert.
Zunächst geht es nur um die so genannte „Trassensicherung“ die gewährleistet, dass die vorhandene Infrastruktur keinen weiteren Schaden nimmt.
Die folgenden Maßnahmen, die eingeleitet werden müssten, um die Strecke wieder gangbar zu machen, würden in ersten Gesprächen Ende Oktober, Anfang November in einer Regionalkonferenz mit allen Bedarfsträgern sondiert, unterstrich Curth. Dabei sollen sich vor allem Vertreter aus Wirtschaft, Handel und Gastronomie an der Diskussion beteiligen, die Interesse an einer Wiederbelebung der Strecke haben. Zudem will die DRE prüfen lassen, inwieweit eventuelle Fördermaßnahmen abgeschöpft werden können. An der Spekulation, ob und in welcher Form dann wirklich wieder Züge rollen, wollte sich Curth nicht beteiligen. „Im Moment geht es nur darum, die Strecke, so wie sie ist, zu erhalten“. Im schlechtesten Fall bleibe die Strecke so bestehen oder müsste nach entsprechenden Prüfungen wieder veräußert werden. Noch ferne Zukunftsmusik sind die Pläne des Eisenbahnfördervereins, der sich als Pilotprojekt eine „Bürgerbahn“ vorstellen könnte, die jeweils an den Wochenenden zunächst vorrangig Touristen befördern soll. Besonders die „idyllische Fahrt“ entlang der Elster nach Wünschendorf in den Märchenwald seien hierfür interessant. Für die Kostendeckung könnte die Strecke später auch als „rollende Landstraße“ für den Güterverkehr zwischen Gera und Werdau genutzt werden. Allgemein wurde der Vorstoß der DRE  und des Vereins zumindest vom Rathaus Zwickau eindeutig begrüßt. Bürgermeister Sven Dietrich versprach, das Projekt auf jeden Fall politisch unterstützen zu wollen, wenngleich eine finanzielle Hilfe aufgrund der städtischen Finanzlage nicht zu erwarten sei. In dem Zusammenhang bot Dietrich den  Betreibern der Bahnstrecke an, ihr Konzept auf der Zwickauer Internetseite zu bewerben.


Aus Blick vom 10.01.2007 Nr.2

Erste Pläne zur Reaktivierung der Eisenbahnstrecke durch den Werdauer Wald

   Fragezeichen hinter Trünzig

 Werdau (TM). Seit September laufen unter der Regie der Deutschen Regionaleisenbahngesellschaft mbH (DER) und dem Eisenbahnförderverein „Friedrich List“(EFWO) die Vorbereitungen zur Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Werdau-West und Wünschendorf. „Wir wollen Schritt für Schritt wieder eine funktionierende Eisenbahnstrecke herstellen“, schreibt der Förderverein in seinem aktuellen Infoblatt, wobei die Grenzen des Vorhabend nicht unbedingt in den beiden Bahnhöfen in Westsachsen und Ostthüringen sein müssen. Auch deswegen soll das Projekt auf den Namen Mulde-Elster-Express getauft werden. Zunächst konzentriert man sich aber voll auf die Werdauer-Waldbahn. Hier könnten bereits in diesem Jahr die ersten Züge zumindest zwischen Werdau-West und Seelingstädt rollen, wobei der Bahnhof Teichwolframsdorf eine Art Schaltzentrale werden soll. Der Eisenbahnförderverein plädiert nämlich für eine Übernahme der hier befindlichen Abstellgleise und der vorhandenen Halle mit Gleisanschluss. Hier könnten die Fahrzeuge, Maschinen und Werkzeuge untergebracht werden. Zunächst gehe es den Hobbybahnern aber in erster Linie darum, eine betriebsbereite Strecke einschließlich der Bahnhöfe und Haltepunkte vorzuhalten. Letztere müssen „ertüchtigt“ oder wie beispielsweise in Leubnitz-Forst neu angelegt werden. Offen ist hier die Zukunft der Haltestelle in Trünzig. Die Station wurde erst am 18. Mai 1952 eröffnet und könnte nach den Überlegungen des EFWO an einen anderen Standort verlegt werden.


Arbeitseinsätze auf der Eisenbahnstrecke
Werdau/West – Wünschendorf/Elster

Werdau: am Wochenende dem 9. und 10.Juni 2007 konnte der Eisenbahnförderverein
EFWO „Friedrich List" e.V. erstmalig nach der Betriebseinstellung des planmäßigen Zugverkehrs
am 29.Mai 1999 mit Arbeitseinsätzen für eine Reaktivierung der Strecke Werdau/West – Wünschendorf/Elster beginnen.
Mit der Streckenübernahme durch die Deutschen Regionaleisenbahngesellschaft
GmbH zum 1.Juni 2007 ist ein wichtiger Durchbruch für die Aufnahme der
praktischen Arbeiten an der Strecke endlich erreicht. Die DRE GmbH und EFWO
„Friedrich List" e.V. kooperieren seit 2003 gut miteinander wobei eine zukunftsorientierte
Zusammenarbeit für die Reaktivierung der Strecke besteht.
Die Eisenbahnstrecke Werdau/West – Wünschendorf/Elster wurde vielerorts von
Bäumen und Sträuchern im Laufe der letzten 8 Jahre überwuchert. Seit Sonntag
den 10.Juni 2007 ist das Gleis am Haltepunkt Werdau/West frei geschnitten.
Der Eisenbahnförderverein setzte somit in Abstimmung mit der DRE GmbH erste
Prioritäten und wird seine Arbeit in den nächsten Wochen fortsetzen.

Eisenbahnförderverein EFWO „Friedrich List" e.V.
Interessenten, die mit helfen möchten, melden sich unter

EFWO-Friedrich-List@web.de
oder telefonisch unter 0173 - 4339778
Presseerklärung: Zwickau den 11.06.2007


Aus Zwickauer Zeitung vom  Freitag, 23. März 2007

Direktverbindung von Zwickau nach Gera vorerst Utopie

Eine Renaissance für die Eisenbahnstrecke Werdau–Wünschendorf rückt in greifbare Nähe. Zumindest für den Teil bis zum Haltepunkt Werdau- West. Eine schnelle Zugverbindung zwischen Zwickau und Gera befindet sich allerdings im Reich der Utopie. Dazu müssten eine Brücke neu gebaut und ein fehlendes Gleisstück ersetzt werden. Eisenbahnförderverein wartet weiter auf Zusage von der Deutschen Regionaleisenbahn zur Übernahme der Werdauer Waldeisenbahn  

Von Hans-Peter Kuppe

Zwickau: Im Nachbarkreis Stollberg werden derzeit auf der ehemaligen Eisenbahnstrecke Lugau- Wüstenbrand an vier Bahnübergängen die Gleise demontiert, um Straßen durchgängig mit Asphalt zu belegen. Das ist der endgültige Tod der alten Bahnlinie. Enthusiasten hatten nach der Wende zu Bahnhofsfesten noch gelegentlich Nostalgiezüge, unter anderem den als „Ferkeltaxi“ bezeichneten Triebwagen, verkehren lassen. Die Macher vom Eisenbahnfördervereins Westsachsen/Ostthüringen „Friedrich List“ kennen das Gefühl des Bahnsterbens aus eigenem Erleben. Sie kämpfen um den Erhalt der Strecke Werdau - Wünschendorf, auf der am 29. Mai 1999 der letzte Personenzug rollte. So weit wie auf der Strecke Lugau-Wüstenbrand wollen es die Zwickauer Vereinsmitglieder nicht kommen lassen. Das Aufbäumen der engagierten Eisenbahner um Vereinsgeschäftsführer André Ackermann konnte unterdessen nicht verhindern, dass im Jahr 2001 ein wichtiges, mehrere hundert Meter langes Stück Gleis für den Bau der Umgehungsstraße S 289 geopfert wurde. Die Bahn hatte bereits zwei Jahre zuvor die Einstellung der Strecke mit Unwirtschaftlichkeit begründet. Den Politikern fiel so die Entscheidung zugunsten der Umgehungsstraße und zum Abriss der Gleise nicht schwer. Bereits seit 1999 nehmen die Züge zwischen Zwickau und Gera einen 15 Kilometer langen Umweg über Gößnitz – 65 statt 50,5 Kilometer. Mit der Demontage des Gleisstückes zwischen dem Bahnhof Werdau und dem Haltepunkt Werdau-West, ist eine schnelle Zugverbindung zwischen beiden Städten noch weiter ins Reich der Utopie verbannt worden. „Alle Argumente haben damals nicht gezählt. 15 Kilometer längere Strecke heißt höherer Fahrpreis, mehr Umweltbelastung, längere Fahrzeit“, sagt André Ackermann. Die Vereins-Eisenbahner hoffen nun auf die Deutsche Regionaleisenbahn, die Anfang April darüber entscheidet, die Strecke von der Deutschen Bahn AG zu pachten und vorerst touristisch zu nutzen. Fans hat die Werdauer Waldeisenbahn noch genug. Jens Thiel aus Mülsen freut sich über das Engagement des Fördervereins „Friedrich List“. Auch er würde es gern sehen, wenn die Strecke wieder belebt würde und zwischen Zwickau und Gera wieder durchgängig befahrbar wäre. Vereinschef André Ackermann gibt die Hoffnung nicht auf, sieht die Chancen aber realistisch. „Es müsste immerhin eine neue Eisenbahnbrücke über die S 289 gebaut und das fehlende Gleisstück ersetzt werden. Das wäre eine Millionen- Investition. Das ist eindeutig Zukunftsmusik.“ Der Fuhrpark stehe, ebenso die Fachleute, versichert Ackermann. Für seine Mannschaft heißt es derzeit: Abwarten und Tee trinken.


Ins Bahnhofsgebäude soll Museum einziehen

Denkmalschutzbehörde im Landratsamt erteilt für Sanierung des Haltepunktes Werdau-West Zustimmung – Beginn der Arbeiten im März

Der über 100 Jahre alte Bahnhof Werdau-West soll saniert werden.

Werdau. Die Denkmalschutzbehörde im Landratsamt hat dem Antrag des Eisenbahnfördervereins „Friedrich List“ zur Sanierung des Abfertigungsgebäudes am Haltepunkt Werdau-West zugestimmt. Im März sollen die Arbeiten an dem über 100 Jahre alten Gebäude beginnen. Das versicherte gestern André Ackermann vom Verein. „Die Ausschreibungen sind bereits erfolgt.

Dennoch suchen wir noch Handwerksbetriebe aus der Region, die sich an den Arbeiten beteiligen wollen. Melden können sich nahezu alle Gewerke. Interessiert sind wir vor allem noch an einer Firma, welche die vorhandenen alten Fenster denkmalgerecht restaurieren kann“, erklärte Ackermann. Der Verein plant Mitte des Monats mit den Bewerbern eine Besichtigung des Gebäudes. „Da können sich die Interessenten von den notwendigen Arbeiten ein Bild machen und danach ihre Angebote konkretisieren“, so der Hobbyeisenbahner.

DRE und Verein kooperieren

Erklärtes Ziel des Vereins ist es, den Dienstraum des Stationsgebäudes wieder in einen funktionsfähigen Zustand zu versetzen und darin ein Museum zu etablieren. Der zweite vorhandene Raum soll für gemeinnützige Zwecke, Tagungen und Feierlichkeiten hergerichtet werden.

Der Verein pachtete das Gebäude im Dezember von der Deutschen Regionaleisenbahn (DRE). Das in Berlin ansässige Verkehrsunternehmen wiederum übernahm im Frühjahr vergangenen Jahres die stillgelegte Strecke von der Deutschen Bundesbahn (DB) für die Dauer von 20 Jahren. Die DB stellte vor neun Jahren auf der knapp 30 Kilometer langen Verbindung durch den Werdauer Wald den Betrieb ein.

DRE und die Mitglieder des Eisenbahnfördervereins haben sich eine Wiederbelebung der Bahnstrecke auf die Fahnen geschrieben. „An unserem Ziel halten wir fest, auch wenn wir auf dem Weg dahin noch nicht das Tempo erreicht haben, wie wir es uns gewünscht hätten“, so Ackermann. In der Vergangenheit mussten die Hobbyeisenbahner mehrfach Rückschläge einstecken. Vor wenigen Tagen wurden im Bereich des Haltepunktes Werdau-West die Zaunsfelder demoliert. „Das wirft uns ein ganzes Stück zurück“, ärgert sich Ackermann.

Im Januar wurden die Arbeiten zur Beräumung der Strecke auf dem Abschnitt zwischen Langenbernsdorf und Teichwolframsdorf wieder aufgenommen. Diese soll im März abgeschlossen sein. „Dann ist ein Großteil der Strecke vom Wildwuchs befreit“, zeigt sich Ackermann erfreut.

Strecke wieder im Kursbuch

Inzwischen werden die Hobbyeisenbahner auch von der DB Ernst genommen. Der Eigentümer der Strecke nahm die Waldbahn wieder in das Kursbuch auf. Dort ist diese, wenn auch noch ohne Verkehr, wieder unter den Nummer 542 zu finden. Noch mehr erfreut zeigt sich Ackermann über die Zusage der DB, dass diese den Anschluss der Waldbahn an ihr Netz über den Weichenanschluss in Wünschendorf sicherstellen will. „Das sah Mitte des vorigen Jahres noch ganz anders aus“, blickt Ackermann zurück.

efwo.friedrichlist@googlemail.de

Von Uwe Mühlhausen


Brandanschlag hinterlässt erheblichen Schaden
In der Nacht zum Samstag den 16.Februar 2008 wurde das Stationsgebäude des Bahnhofes Werdau/West  durch einen Brand erheblich beschädigt. Der ehemalige Dienstraum, die fachwerkmäßig erbaute Holzfassade sowie die Hälfte der Dachkonstruktion des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes wurden vom Feuer erheblich zerstört. Zwei mal musste die Feuerwehr ausrücken um den Brand endgültig zu löschen. Gegen 0.23 Uhr ging der erste Notruf ein, wobei das Feuer nach Aussage der Feuerwehr in Betrachtung des Abbrandes der Holzbalken zu diesem Zeitpunkt bereits ca. eine dreiviertel Stunde gebrannt haben muss. Gegen 5.45 Uhr übergab die Kriminalpolizei das Gebäude an den EFWO „Friedrich List" kurz darauf musste die Feuerwehr gegen 06.03 Uhr nochmals allarmiert werden, nachdem sich ein Glutnest durch starkes knacken und erneuter Rauchentwicklung im Dach bemerkbar machte. Die Feuerwehr hatte Rücksicht auf den Denkmalschutz genommen und hätte das Dach sonst komplett aufgerissen. Für die hohe Einsatzbereitschaft danken die Mitglieder des Eisenbahnfördervereins EFWO „Friedrich List" e.V. den Kollegen der freiwilligen Feuerwehr Werdau welche schlimmeres verhindern konnten. Mit dem 1.Januar 2008 waren die Weichen Mittels Pachtvertrag zwischen Deutscher Regionaleisenbahngesellschaft GmbH und Eisenbahnförderverein EFWO „Friedrich List" e.V. für die Herrichtung eines EFWO- Vereinsheimes unter Einbeziehung eines musealen Charakters in diesem geschichtsträchtigen Gebäude gestellt worden. Die Schäden welche seit der Einstellung des Eisenbahnverkehrs auf der Kursbuchstrecke (542) Werdau – Wünschendorf/Elster am 29.Mai 1999 in neun Jahren durch mutwilligen Vandalismus in Form von eingeschlagenen Fenstern, Farbschmierereien sowie Witterungseinflüssen gewirkt hatten wären mit überschaubarem Aufwand reparabel gewesen. Vor allem war das Dach in einem guten Zustand erhalten. Der Sachschaden nach dem Brand wird zwischen 8000 und 10 000 EURO geschätzt. Bei der Brandursache wird Brandstiftung vermutet, wobei die Ermittlungen hierzu noch laufen.
Der Eisenbahnförderverein EFWO „Friedrich List" e.V. hält trotz dieses Rückschlages an seinen Plänen fest, dieses Bahnhofsgebäude als Kulturdenkmal wieder in einen betriebsfähigen Zustand für eine gemeinnützige Nutzung auch im Hinblick auf die schrittweise Reaktivierung der Eisenbahnverbindung durch den Werdauer Wald zu versetzen.

Mitteilung des Eisenbahnförderverein EFWO „Friedrich List" e.V. vom 26.2.2008


Hier auf dieser Seite werden Infos zur Eisenbahn-Strecke Zwickau-Werdau-Seelingstädt-Wünschendorf-Gera gesammelt, wer Infos und Neuigkeiten hier auf dieser Seite veröffentlichen will,
schickt mir bitte eine Mail
webmaster@info-seelingstaedt.de .

In diesem Sinne vielen Dank an alias "Eisenbahner Helmut" der mir schon einiges Infomaterial zugeschickt hat  und eigene Recherchen betreibt, sowie an
André Ackermann vom EFWO – „Friedrich List“ e.V. 


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