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Erste Hilfe beim Hund ist eine sehr ernst zu nehmende Sache. Aber auch für den Menschen kann es bei Hundebissen extrem wichtig sein. Hundebisse sind eigentlich Quetschungen. 
Das wissen die meisten leider nicht, und deshalb werden sie oft falsch behandelt. Falls Ihr mal von einem Hund gebissen werdet, kommt es auf den richtigen Verband an, damit sich keine bleibenden Narben bilden.

 Die Wunde muss mit einem FEUCHTEN Verband abgebunden 
werden, und das einige Tage lang. Warum? Also: der feuchte Verband lässt die Haut aufquellen, dadurch wird die Quetschung sozusagen wieder "ausgebeult". Wenn sich dann ein leichter Schorf über der Wunde bildet können die Verbände weggelassen werden, und man lässt alles "Lufttrocknen". Die Narbenbildung ist 
echt gering, ich habe das an mir selbst schon getestet. :) 

Es ist aber trotzdem auch ratsam zu einem Arzt zu gehen, vor allem für diejenigen, die sich gern vor der Tetanusimpfung drücken *fg*

Hundeapotheke & Medikamente

Salben, Tropfen und Desinfektionsmittel Verbandsmaterial und Instrumente Medikamente

Wundbenzin zur 
Reinigung von Wunden, Wasserstoffsuperoxid-
lösung in 2% (zum Betupfen entzündeter Zahnfleischränder), Augentropfen, Babyöl (zur Reinigung der Ohren), Vaseline (für die Pfotenpflege, vor allem im Winter)

Mullbinden in 4-6 cm Breite (bei Pfotenverletzungen), Mullbinden in 8-10 cm Breite (bei Verletzungen von Kopf, Brust und Bauch), Mullkompressen (für Biss-/Schnittverletzungen), Zeckenzange, gebogene Schere OHNE Spitze

Schmerzmittel, Durchfallmittel, krampflösende Medikament, Entwurmungsmittel,  Mineralstoffe, Medikamente die Sie vom Tierarzt erhalten haben.

Alle Medikamente sind nur nach Absprache mit dem Tierarzt zu verabreichen. Genau an die Dosierungsanleitung halten!!!

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Medikamente

Augentropfen geben
Augentropfen sollten nur dem liegenden oder sitzenden  Hund gegeben werden, weil er dann ruhiger ist. (so werden vor allem Augenverletzungen vermieden!)

1. Mit Daumen und Zeigefinger wird das Auge vorsichtig geöffnet.

2. Das untere Augenlid wird leicht nach unten gezogen. Augentropfen oder Creme in den Bindehautsack geben. Vorsicht: mit der Öffnung der Flasche bzw. Tube nicht zu nah ans Auge kommen!!!

3.  Das Augenlid schließen. Bei Creme das geschlossene Augenlid mit dem Finger sanft bewegen, um sie im Auge zu verteilen.

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Pillen verabreichen
Tabletten versteckt man am besten in Leberwurst oder Käse, so dass der Hund sie als Belohnung empfindet. Wenn das nicht funktioniert muss die Pille direkt ins Maul verabreicht werden. Auch dazu findet Ihr hier ein paar Tipps.

1. Den oberen Teil der Schnauze vorsichtig umgreifen. Mit der einen Hand seitlich leicht gegen den Oberkiefer drücken.

2. Mit dem Zeigefinger der anderen Hand leicht gegen die Schneidezähne des Unterkiefers drücken, dann die Tablette auf die Zunge legen.

3. Jetzt das Maul zu drücken. Vorsichtig den Hals massieren , damit der Schluckreflex ausgelöst wird.

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Pfote verbinden
Es passiert oft schneller als man denkt: der Hund läuft in eine Glasscherbe und verletzt sich an der Pfote. Um die Blutung zu lindern, und eventuellen Entzündungen vorzubeugen sollte man die Pfote nun schnell verbinden. ABER: vergesst nicht zum Tierarzt zu gehen, diese Tipps dienen nur der ersten Hilfe.

1. Etwas Wundsalbe auf einen Wattebausch geben und die Wunde auf die Wunde legen, Dies dient der Desinfektion und fördert die Wundheilung.

2. Die Zehen werden mit Watte gepolstert, die Pfote mit 2. Die Zehen werden mit Watte gepolstert, die Pfote mit Verbandswatte fixiert und mit einem selbstklebenden elastischen Verband umwickelt. Verbandswatte fixiert und mit einem selbstklebenden elastischen Verband umwickelt.

3. Damit sich der Hund den Verband nicht abstreift kommt ein passender Hundeschuh an die Pfote.

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