...in Salz und Seide
Seidenmalereien von Thomas Meyer zur Capellen
22.11.1987 bis 19.12.1987
Salz gibt der Seide nach dem Entbasten das ursprünglich Gewicht
zurück, Salz wird bei der Seidenmalerei als Gestaltungsmittel eingesetzt.
In der Ausstellung "... in Salz und Seide" gab es noch einen weiteren Berührungspunkt:
Salzkristalle dienten dem Lüneburger Künstler und Textildesigner
Thomas Meyer zur Capellen als Vorlage und Anregung für seine
Seidentuch-Bildarbeiten.
In der Ausstellung wurden den Seidenmalereien zum Teil die Vorlagen
gegenübergestellt: seltene Kristalle aus den Beständen des Deutschen
Salzmuseums, des Mineralogischen
Museums der Universität Hamburg
und des Kaliforschungsinstituts der Kali und Salz AG, Kassel. Eine weitere
Quelle für Meyer zur Capellen waren mikroskopische Kristallaufnahmen,
die als Leuchtdias neben den Seidenmalereien gezeigt wurden.
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Salz in Afrika
09.09.1989 bis 31.03.1990
Ausgangspunkt der Ausstellung waren großflächige Fotos afrikanischer
Salinen, aufgenommen von Dr. Georg Gerster, Schriftsteller, freier
Journalist und vielfach ausgezeichneter Fotograf. Die Bilder zeigten Salzgärten
aus der Vogelperspektive, wobei sich faszinierende geometrische Muster
und Farben ergeben. Dieser eher künstlerischen Perspektive wurde der
rauhe Arbeitsalltag beim Salzabbau und Salzhandel gegenübergestellt.
Der Salzabbau in Taoudeni (Mali), wo mit einfachen Werkzeugen 30 kg
schwere Salzbrocken aus der Erde geschlagen werden, und die von dort ausgehenden
Salzkarawanen durch die Sahara wurden ebenso nachgestellt, wie die Arbeit
in den Salzgärten der Oase Fachi. Zahlreiche Völkerkunde-Museen
beteiligten sich mit Leihgaben wie etwa der Einrichtung einer Hütte
aus dieser Oase. Mehrere afirkanische Staaten stellten Exponate zur Verfügung.
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Schwein gehabt
Zur Geschichte des Fleischerhandwerks in Lüneburg vom Mittelalter
bis in das Zwanzigste Jahrhundert
25.04.1991 bis 30.04.1992
Salz und Fleisch hängen eng miteinander zusammen. Bevor es Kühlschränke
gab, war das Einsalzen neben dem Räuchern und Dörren die einzige
Möglichkeit, Fleisch über einen längeren Zeitraum haltbar
zu machen. Auch heute noch spielt Salz beim Räuchern und bei der Wurstherstellung
eine wichtige Rolle. Auch aus diesem Grunde bekam das Deutsche Salzmuseum
1988 alle Innungsunterlagen der Lüneburger Schlachterinnung als Dauerleihgaben
zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören die Innungslade von 1763,
Zunftpokale von 1756, 1906 und 1931, die silberne Amtskette und ein Versammlungshammer
von 1931 sowie zahlreiche Fotos, Urkunden und Akten.
Mit der Ausstellung "Schwein gehabt" wurde der Auflage nachgekommen,
diese Leihgaben der Öffentlichkeit zu zeigen. Ein mit Originaleinrichtung
nachgebauter Schlachterladen der Zeit um die Jahrhundertwende bildete dem
Mittelpunkt der Präsentation, die durch Leihgaben aus Privatbesitz
und aus dem Deutschen Fleischereimuseum in Böblingen ergänzt
wurde.
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... in salt and silk / ... in Salz
und Seide
Silk Paintings of Thomas Meyer zur Capellen
Aerial Photographs of African Salt of Georg Gerstner
04.07.1992 bis 16.08.1992, Scunthorpe Museum and Art Gallery, Scunthorpe
/ GB
29.04.1993 bis 31.05.1993, Museum im Schloß Bad Pyrmont
19.10.1993 bis 14.11.1993, Städtisches Museum Göttingen
Die in der Ausstellung "Salz in Afrika" gezeigten
Luftbilder afrikanischer Salinen von Georg Gerstner inspirierten
Thomas Meyer zur Capellen zu neuen Seidenmalereien. So wurde die
ursprüngliche Ausstellung "... in Salz und Seide"
erweitert, wobei wiederum den Seidenmalereien die Vorlagen, also die Fotografien
von Gerstner, gegenübergestellt wurden.
Die erweiterte Ausstellung wurde zuerst in Lüneburgs britischer
Partnerstadt Scunthorpe
gezeigt. Erläuterungstexte und Katalog
sind daher, wie der Titel der Ausstellung, zweisprachig.
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Lüneburg - Eine Reise in die Vergangenheit
Stadtansichten aus 5 Jahrhunderten
16.12.1992 bis 30.06.1993
Mehr als 100 Ansichten Lüneburgs von der Gegenwart bis zurück
in die Zeit um 1450 ermöglichten eine Reise in die Vergangenheit.
Reisebeginn war dabei der aktuelle Flächennutzungsplan der Stadt Lüneburg
sowie ein stark vergrößertes Luftbild aus der Gegenwart. Über
verschiedene Stationen, die jeweils einen bestimmten Zeitraum umfaßten
und durch einen Leitspruch charakterisierent wurden, ging es zurück
zu den ältesten Ansichten aus dem 15. Jahrhundert, der Blütezeit
Lüneburgs unter dem Satz des Bürgermeisters Hinrick Lange: "De
Sulte - dat is Luneborch", der die enge Beziehung zwischen dem Schicksal
der Saline und der Stadt als Ganzem aufzeigt.
Einige der Exponate wurden in die Dauerausstellung Lüneburg
und seine Saline übernommen, so auch die Stadtansicht von Braun
/ Hogenberg aus dem Jahr 1574, die als Informationsblatt Lüneburg
- eine Großstadt um 1600 erhältlich ist.
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unter/übertage - Salzmineralien
aus aller Welt
15.04.1994 bis 31.10.1994
Der Lüneburger Kalkberg, ein mit dem Lüneburger Salzstock
emporgetragenes Anhydritmassiv, war früher eine wichtige Mineralienfundstätte.
Bereits seit dem Mittelalter wurde am Kalkberg Gips abgebaut. Hierbei wurden
zahlreiche typische Salz- und Gipsmineralien gefunden. So entdeckte G.
Lasius hier 1787 zum weltweit ersten Mal das Mineral Boracit. Typische
Boracitkristalle, auch als "Lüneburger Diamanten" bezeichnet, und
Gipskristalle vom Kalkberg sowie Salz- und Gipskristalle aus der Lüneburger
Saline bildeten den ortsbezogenen Teil der Sonderausstellung, der durch
Exponate zur Geschichte des Kalkbergs vom einstigen Burgberg über
den Gipsbruch bis zum heutigen Naturschutzgebiet mit seltenen Pflanzen-
und Tierarten ergänzt wurde.
Mit Hilfe von Schautafeln und einer Computersimulation wurde die Entstehung
von Salzlagerstätten mit ihren Mineralien gezeigt. Typische Exemplare
solcher Salzmineralien aus aller Welt bildeten im wiederaufgebauten Computerprogramm
mittlerweile Bestandteil der Daueraustellung Salzmineralien.
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Hugo Friedrich Hartmann
Lüneburg - Bilder und Skizzen
15.11.1994 bis 15.03.1995
Die Sonderausstellung zeigte Bilder des Malers und Grafikers Hugo
Friedrich Hartmann (1870 bis 1960) aus Bardowick bei Lüneburg,
wobei der Schwerpunkt auf Darstellungen mit Bezug zur Geschichte der Stadt
und der Saline lag.
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Lüneburg'45..., der Krieg geht zu Ende!
03.05.1995 bis 31.10.1995
Die Teilkapitulation der deutschen Truppen am 4. Mai 1945 auf dem Timeloberg
bei Wendisch Evern, 5 km von Lüneburg entfernt, beendete de facto
alle Kampfhandlungen des Zweiten Weltkriegs in Deutschland. Sie wurde auf
deutscher Seite von Generaladmiral Hans Georg von Friedeburg unterzeichnet,
für die Briten unterschrieb Feldmarschall Bernard Law Montgomery.
50 Jahre später trafen sich ihre Söhne, Prof. Dr. Ludwig von
Friedeburg und David Viscount Montgomery of Alamein, zur Ausstellungseröffnung
im Deutschen Salzmuseum und setzten damit ein Zeichen freundschaftlicher
Verbundenheit der einstigen Kriegsgegner.
Im Mittelpunkt der Ausstellung über das Kriegsende in Lüneburg
stand der Einmarsch der Briten am 18.4.1945, die Teilkapitulation am Timeloberg
vom 4.5.1945 und die Kapitulation am 8.5.1945. Basis der Ausstellung war
die Befragung von Zeitzeugen, die zusammen mit Schülern und Schülerinnen
der Wilhelm-Raabe-Schule in Lüneburg durchgeführt wurde. Diesen
subjektiven Aussagen der Betroffenen wurden objektive Daten, Dokumente
und Objekte gegenübergestellt. Die vollständigen Interviews und
zahlreiche historische Dokumente sind im Katalog
der Ausstellung wiedergegeben.
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Ton / Steine / Scherben
29.05.1996 bis 31.12.1996
Die Lüneburger Stadtarchäologie, das Deutsche Salzmuseum und
das Archäologische Institut der Universität Hamburg zeigten:
Ton Steine Scherben.
Ton - das Material der Töpfer. Ihr Wirken und Schaffen
war Thema der Ausstellung. Dabei wurde besonders das "Töpferhaus"
(Auf der Altstadt 29) hervorgehoben.
Steine - Sie wurden zur Ausmauerung einer Kloake hinter dem
"Töpferhaus" gebraucht. Diese Fäkalien- und Müllgrube lieferte
die meisten Ausstellungsobjekte.
Scherben - allein drei Tonnen Scherben wurden bei der archäologischen
Grabung "Auf der Altstadt 29" gefunden.
Nach ihrer wissenschaftlichen Auswertung wurden die Ergebnisse der
Stadtarchäologie jetzt "benutzergerecht aufbereitet" im Salzmuseum
gezeigt.
Zur Ausstellung ist eine umfangreiche Dokumentation erschienen.
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Alles was Recht ist! 750 Jahre Lüneburger
Stadtrecht.
28.04.1997 bis 31.10.1997
in den historischen Räumen des Lüneburger Rathauses.
Am 28. April 1247 verlieh Herzog Otto das Kind der Stadt Lüneburg
das Stadtrecht. Diese schriftliche Niederlegung städtischer Privilegien
und Rechte ermöglichte den schnellen Aufstieg Lüneburgs zu einer
der bedeutendsten Städte Norddeutschlands.
Ohne ihr Salz und ihr Salzwerk hätte die Geschichte der Stadt sicher
einen anderen Verlauf genommen. So aber galt bis in unser Jahrhundert der
Ausspruch des Lüneburger Bürgermeisters Hinrik Lange: "De Sulte
- dat is Luneborch!" Das Salzwerk, das ist Lüneburg.
Jahrhundertelang bedeutete Salz Macht, Reichtum und bürgerliches
Selbstbewußtsein. Mit ihrem Geld erwarb die Stadt immer mehr Rechte
vom Stadtherrn. 1371 erstürmten die Lüneburger die herzogliche
Burg auf dem Kalkberg und warfen den Herzog aus ihrer Stadt. Bis zum Jahre
1639 war Lüneburg eine unabhängige, mächtige Stadt im Herzogtum
Braunschweig-Lüneburg. Noch heute spiegelt das historische Stadtbild
den Bürgerstolz dieser Stadt wieder.
Recht und Verwaltung haben seit 750 Jahren ihren Sitz
im Rathaus. Das Lüneburger Rathaus ist einer der baulich größten
und kunsthistorisch bedeutendsten Rathauskomplexe in Nordeuropa. Es stand
im Mittelpunkt der Ausstellung. Im 750. Jubiläumsjahr des Stadtrechts
waren die Lüneburger und die Gäste der Stadt eingeladen, das
Rathaus zu besuchen und Neues, Interessantes und Spannendes zu seiner langen
Geschichte zu erfahren.
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Arthur Illies - Variationen und Experimente
Einblicke in das Werk - Zeichnungen und Kunstgrafiken
Sonderausstellung im Eselstall vom 19.12.97 bis 28.02.98.
Das Deutsche Salzmuseum in Lüneburg bewahrt seit einiger Zeit
den größten Teil des Nachlasses von Prof. Arthur Illies auf.
Zeichnungen, Grafiken und Tagebücher ermöglichen einen Einblick
in sein Werk. Ziel der Ausstellung ist es, der interessierten Öffentlichkeit
einen Überblick über Illies' Schaffen zu geben. Deshalb sind
Werke aus allen Schaffensphasen des Künstlers ausgewählt worden.
Das Frühwerk des Künstlers ist ebenso vertreten wie seine Lüneburger
Rathausbilder und seine späten Lüneburger Aktzeichnungen. Beeindruckend
sind die Experimentierfreude und die Variationsbreite des Künstlers,
die insbesondere in seiner Grafik zum Ausdruck kommt. Probleme der malerischen
Darstellung des Lichtes, der Farbe, des Raumes und der Bewegung führten
dazu, daß Illies ständig versuchte, neue Mittel zu finden, um
die Aussagekraft seiner Bilder zu verbessern.
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"Meer Salz mehr Macht"
Konkurrenz für Lüneburg:
Wer ließ den Stern dieser reichen Salz-Stadt des Mittelalters
sinken?
Sonderausstellung im "Eselstall" des Deutschen Salzmuseums
vom 4. Juli bis zum 30. November 1998.
Im Zuge der Kultur Tourismus Aktion 1998 Region Lüneburg/Celle
"Schätze des Bodens" findet
im Deutschen Salzmuseum eine Sonderausstellung zum Thema Salzhandel und
Salzproduktion im Hanseraum mit besonderer Konzentration auf die Regionen
Lüneburg, Norddeutschland und Niederlande statt. Der Niedergang des
Lüneburger Salzwesens und der Aufstieg der Niederlande zur mächtigsten
Handelsnation des 17. und 18. Jahrhunderts sind bis heute von keinem Museum
ausgestellt worden. Das Deutsche Salzmuseum zeigt erstmals die Geschichte
des Meersalzes. Bedeutende Ausstellungsstücke in- und ausländischer
Museen sind nun in Lüneburg zu sehen.
Konkurrenz aus dem Meer:
Das Lüneburger Salz bekam seit der zweiten Hälfte des 14.
Jahrhunderts Konkurrenz: Meersalz von den Küsten des Atlantiks und
des Mittelmeeres. Es wurde dort in riesigen Mengen sehr kostengünstig
hergestellt. Es verdrängte das Lüneburger Salz zunehmend aus
seinen Absatzgebieten im Ostseeraum.
Auf Kurs von West nach Ost:
Wie bestimmten die Seeleute den Kurs ihrer Schiffe auf fremden Gewässern?
Wurde wirklich nach einem "kleinen Buch" gesegelt, wie es in einer Beschwerde
heißt? Oder gab es andere zuverlässige Hilfsmittel zur richtigen
Kursbestimmung?
"Zout van Zout" - "Salz aus Salz":
Aus dem grauen Meersalz wurde reines Siedesalz. Seit dem 15. Jahrhundert
entstanden entlang der Nordseeküste zwischen Flandern und Jütland,
teilweise auch an der Ostsee, zahlreiche Anlagen zur Veredelung des verschmutzten
Meersalzes aus dem Süden. Durch Aufkochen wurde dieses Salz gereinigt.
Es war nun von guter Qualität- eine starke Konkurrenz für das
reine Lüneburger Salz.
Das Salz aus dem Moor:
Salz aus Torf wurde seit dem 8. Jahrhundert entlang der gesamten Nordseeküste
gewonnen. Der Torf wurde im Moor abgestochen und verbrannt. Seine Torfasche
wurde im Meerwasser aufgelöst und gekocht. Zurück blieb graues
Salz. Der Handel mit Torfsalz beschränkte sich zwar auf die umliegenden
Regionen, die Salzmengen konnten jedoch mit denen der Lüneburger Saline
konkurrieren.
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"Starke
Frauen" ... auch in Lüneburg
Sonderausstellung vom 20.02 bis 09.03.1999
Eine Ausstellung der Zeitschrift Brigitte, erweitert
durch das Deutsche Salzmuseum und die Frauenbeauftragte der Stadt Lüneburg.
"Starke Frauen" aus aller Welt werden auf 65 Porträtfotos
gezeigt. Frauen, die sich besonders für andere engagieren oder durch
ihre persönlichen Leistungen beeindrucken.
"Starke Frauen" ist eine Fortsetzung der Ausstellung
"Aus aller Frauen Länder", die seit 1992 in 239 deutschen Städten
präsentiert wurde. Die Porträts zeigen, "wie unterschiedlich
weibliche Stärke sein kann". Sie hat nichts mit Prominenz zu tun,
sondern mit Kraft, Ausdauer und Beharrlichkeit.
Die Ausstellung wurde durch eine Untersuchung
(Umfrage und Auswertung) zum Thema "Starke Frauen" erweitert. Die Auswahl
der Brigitte Redaktion wurde ergänzt durch Vorschläge und Definitionen
von "starken Frauen" durch Bürger/innen aus der Lüneburger Region.
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versalzen
- versenkt und fast bestadtet
Lüneburg verneigt sich vor seiner Geschichte.
Eine Ausstellung zur Entwicklung des Senkungsgebietes
in der Altstadt über dem alten Salzstock der Saline.
vom 13.07.2000 bis Sommer 2001
Anhand zeitgenössischer Dokumente werden Ursache und Wirkung des
beweglichen Untergrunds von Lüneburg dargestellt.
Neben älteren historischen Abrissbeispielen von Kirchen und Bürgerhäusern
liegt der Schwerpunkt der Ausstellung auf der Abrissserie vom Anfang der
50er Jahre bis zum Beginn der 70er Jahre in der westlichen Lüneburger
Altstadt.
Wann, wo und wie wurde auf die schweren Senkungserscheinungen und ihre
Folgen an den Baulichkeiten reagiert?
Wie reagierte die Stadt Lüneburg (Abteilung Senk)? und
wie reagierten die Bewohner der Altstadt (Interessengemeinschaft der
Senkungsgeschädigten)?.
Mit der Hilfe eines Stadtmodells werden die Abrisse dokumentiert und
durch Inszenierungen von Räumen und Straßenabschnitten können
die Besucher die schiefe Welt der Lüneburger erleben.
Die umfangreichen technischen Versuche der Stadt zur Rettung von Gebäuden
und Baugrund werden genauso gezeigt, wie die "kleinen" Versuche der Bewohner
ihre schiefe Welt zu begradigen.
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"Feuer in der Stadt!"
[brodelt/brutzelt/brennt und braust]
vom 25. April 2002 bis zum 31.05.2003
Wohltätig
ist des Feuers Macht,
Wenn sie der Mensch bezähmt,
bewacht...
Feuer - Freund und Feind des Menschen:
Eine Ausstellung über den kulturellen
Einfluss des Feuers, seine
Zerstörungskraft in den mittelalterlichen
und neuzeitlichen Städten
und über die Kunst es zu beherrschen.
Am Beispiel zahlreicher Stadtbrände wird deutlich gemacht, welche
Bedrohung das Feuer für die Menschen
bedeutete. Obwohl auch
Helfer und manchmal Retter in der Not war
das Feuer ein
mythenbeladenes Angstphänomen für
die Bürger.
Durch Regelungen und harte Strafen u. a. in
der "Lüneburger
Feuerverordnung" versuchten die Menschen das
Feuer zu lenken.
Es war ein wichtiges Werkzeug für viele
Handwerker und
lebensnotwendig zum Beheizen der Siedepfannen
auf der Lüneburger
Saline: das Feuer brachte Wohlstand, war aber
auch eine ständige
Bedrohung für die Stadt.
Hoffnung für die Menschen waren und sind
die Feuerwehren gewesen,
deren Bedeutung sich mit dem Wachstum der
Städte verstärkte.
Noch Mitte des 20. Jahrhunderts zeigte sich
am Beispiel des
sogenannten "Lüneburger Feuerteufels"
welchen Schaden das
Feuer auch außerhalb von Kriegszeiten
anrichten kann.
Die Bedeutung und Nutzung des Feuers wird durch
zahlreiche Exponate aus städtischen
und privaten Sammlungen vermittelt. Kurze Texte
, Großphotos und historisches
Bildmaterial, verbunden mit Licht- und Toneffekten
bieten den Besuchern
ein lehrreiches und „feuriges“ Erlebnis.
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Lüneburgs
Krankengeschichte:
Krank sein und gesund werden in Lüneburgs Vergangenheit
Vom 16.04.2004 bis zum 31.03.2005 täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr
im Eselstall.
Krankheiten auch in Form großer Seuchen wie Pest, Cholera,
Lepra und Syphilis plagten die Menschen schon im Mittelalter . Ihre Geschichte
und Behandlung in Lüneburg werden in der Ausstellung aufgezeigt.
Wer half den Kranken in Lüneburg?
Die mittelalterliche Medizin war eine Buchwissenschaft und suchte Heilmethoden
durch das Studieren alter Schriften. Die praktische Anwendung an den Kranken
überließ man üblicherweise - nicht immer wirksam- den verschiedensten
Heilberufen: den Klosterbrüdern und -schwestern in den Hospitälern,
dem Stadtphysicus, dem reisenden Quacksalber, der weisen Frau, dem Bader
oder dem Zahnbrecher und anderen mehr, deren Tätigkeiten die Ausstellung
aufführt.
Es folgt eine Beschreibung der unterschiedlichen Behandlungsmethoden:
Aderlass, Pulsmessung, Harnschau und die Zuweisung der Körpersäfte.
Als letzte Möglichkeit das Entfernen der kranken Körperteile.
Eine Apothekeninszenierung mit einem Teil der frühneuzeitlichen
Lüneburger Ratsapotheke führt die Besucher in die Welt der alten
Rezepturen ein.
Desweiteren werden die Vorläufer der Ärzte vom Barbier bis
zum Physicus und explizit die Entwicklung der Augenheilkunde und der Zahnmedizin
beschrieben, sowie die Anfänge der Krankenhausgeschichte in Lüneburg.
Aktuelle Sonderausstellungen
Zur Zeit keine aktuelle Sonderausstellung.
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