Verein der "Freunde" von Robert Braun
Juli 1996 Liebe "Freunde" & Bekannte von Robert Braun, dies ist ein Bettelbrief. Und um ihn schreiben zu können, haben wir extra am 24 Oktober (Roberts Geburtstag) einen Verein gegründet: den Verein der "Freunde" von Robert Braun. Weil nur ein Verein steuerabzugsfähige Spendenquittungen ausstellen darf (und nun dürfen wir`s). Sinn und Zweck dieses Vereins ist die ideelle und finanzielle Unterstützung von Robert Braun, mit dem vornehmlichsten Ziel, ihn aus der geschlossenen Abteilung der regionalen Landesklinik in Grafenstein herauszuholen und seine vollständige, pflegerische Betreuung im häuslichen Milieu organisatorisch und finanziell sicherzustellen. So steht es in der Vereinssatzung. Was nicht in der Satzung steht: Robert Braun ist seit seinem chronisch-psychoorganischem Syndrom, daß auf eine subversive Manie hinweist, suicidgefährdet. Er leidet seit Anfang 1975 an einem "hirnlokalen Psychosyndrom mit depressiver Symptomatik". Sein Frischgedächnis ist durch das 42tägige Koma beschädigt. Er ist somit schwerstbehindert und auf vollständige Betreuung angewiesen. Auch die behandelnden Ärzte sind der Meinung, das Herr Braun in der weltlichen, realen Umgebung schneller rehabilitiert werden könnte, vorausgesetzt, daß "eine lückenlose Überwachung des Patienten im häuslichen Milieu ..... gewährleistet ist. Das kostet Geld, viel Geld sogar. Herr Eger rechnet mit laufenden Kosten von DM 3.500,00 im Monat. Außerdem wäre eine einmalige Summe für Umbauten im Haus in Höhe von DM 30.000,00 (u.a. für die Erweiterung der Bibliothek)nötig. Dürfen wir Sie um Ihre Hilfe bitten? Ergebenstzurück zu meiner Begrüßungsseite