Schon den ganzen Tag hatten Johannes, mein kleiner Sohn (1,85 m), und ich Lust aufs Tandemfliegen. Heute herrschten beste Bedingungen, doch die Arbeit rund um Haus und Hof ließ keine Unterbrechung zu. Gegen 17 Uhr ließen wir alle unsere Werkzeuge fallen, luden hurtig die Packsäcke ins Auto und fuhren nach Kanfen. Um viertel nach sechs waren wir bei sehr starken Wind startbereit und kurze Zeit später, nach einem Startabbruch, in der Luft. Leider ließ bald der stramme Wind nach, so daß es beim Fliegen nur zu geringer Startüberhöhung reichte. Lange kämpften wir um jeden cm Höhengewinn aber leider gelang uns das TOP Landen nicht und wir suchten uns nach über einer Stunde Flugzeit ein Plätzchen auf der Rindviehweide. Johannes belohnte seinen "Alten Herrn" für den schönen Flug mit dem Schleppen des Packsackes. Als wir um viertel nach acht ins Auto einstiegen begann es bereits zu dämmern, und während wir nach Hause fuhren merkte ich, daß die Inkubationszeit für den Gleitschirmfliegervirus wohl lediglich Minuten betragen kann. - Achtung, hoch ansteckend.



zurück