Sonnensystem

Vor fast 5 Milliarden Jahren war unser Sonnensystem nur eine riesige Wolke aus Gas und Staub, bis in der Nähe ein Stern als Supernova explodierte. Durch die davon ausgehende Schockwelle wurde die Staubwolke veranlasst, sich zusammen zu ziehen. Genau so, wie die Luft in einer Luftpumpe beim Zusammendrücken erwärmt wird, erhitzte sich dabei die Mitte dieser Staubwolke. Sie wurde schließlich so heiß, dass unsere Sonne entstand.  Aus den Resten der Staubwolke entstanden unter anderem die neun Planeten (einer davon ist unsere Erde) und ihre Monde sowie Zehntausende von Planetoiden und Kometen.

Das folgende Bild macht die Größenverhältnisse der Planeten im Sonnensystem deutlich:

SonnensystemJupiterSaturnUranusNeptunMerkurVenusErdeMarsPlutoSonneMond

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Die Reihenfolge der Planeten von der Sonne aus gesehen kannst du dir mit dem folgenden Satz leicht merken:

Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten.

Jeder Anfangsbuchstabe ist auch der erste Buchstabe des betreffenden Planeten:

Mit einem Modell kannst du dir die Größenverhältnisse und Entfernungen im Sonnensystem einigermaßen gut vorstellen. Nimm an, wir würden das Sonnensystem so weit schrumpfen lassen, dass die Sonne nur noch so groß wie ein Gymnastikball (70 cm) ist. Die Tabelle zeigt dir, wie groß und in welchem Abstand dann die Planeten zu finden wären:

Himmelskörper Merkur Venus Erde Mars Jupiter Saturn Uranus Neptun Pluto
Modellkörper Stecknadelkopf kleine Erbse große Erbse Senfkorn Apfelsine Mandarine Pflaume Pflaume Stecknadelkopf
Abstand zur Sonne 30 m 55 m 75 m 120 m 400 m 700 m 1,5 km 2,3 km 3 km

Wenn also in diesem Modell die Sonne ein großer Gymnastikball von 70 cm Durchmesser ist, hat die Erde die Größe einer Erbse, die die Sonne in 75 m Abstand umkreist. Jupiter kannst du dir als Apfelsine in 400 m Entfernung vorstellen, während Pluto stecknadelkopfgroß 3 km entfernt ist. Der nächste Stern ist in diesem Modell aber immer noch 20´000 km entfernt - das ist in Australien!

Bis auf die fernen Planeten Uranus, Neptun und Pluto sind alle anderen Planeten leicht sichtbar, da sie zu den hellsten Objekten am Nachthimmel zählen. Bereits mit bloßem Auge kannst du sie von Sternen unterscheiden:

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