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Sternhimmel
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Der
aktuelle Sternhimmel
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Aktuelles
Bild der Mondphase (wird alle 4 Stunden aktualisiert).
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Die
aktuelle Sternkarte zeigt den Sternenhimmel beim Blick nach Süden
für
| Anfang
Februar 2002, 21.00 Uhr |
| Mitte
Februar 2002, 20.00 Uhr |
| Ende
Februar 2002, 19.00 Uhr. |
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Alle
Wintersternbilder zeigen sich schon am frühen Abend in ihrer vollen
Schönheit. Alle Sterne des Wintersechsecks sind aufgegangen:
Über dem Südhorizont erblickst du das Sternbild Großer
Hund mit seinem Hauptstern Sirius,
den hellsten Stern am Himmel. Der zweite Eckpunkt wird durch Rigel,
einen der hellsten Sterne im Universum überhaupt, gebildet. Sirius
erscheint nur deshalb heller, weil er uns wesentlich näher ist. Der
rötliche Aldebaran, das Auge des Stiers, bildet den dritten
Eckpunkt des Wintersechsecks. Knapp oberhalb davon erblickst du den weißen
Saturn. Fällt dir auf, dass er
deutlich weniger flackert als die Nachbarsterne? Daran kannst du leicht
mit bloßem Auge Planeten von Sternen unterscheiden. Capella
(der sechsthellste Stern am gesamten Himmel), Pollux in den Zwillingen
und Prokyon in dem unscheinbaren Sternbild Kleiner Hund bilden
die weiteren Ecken des Wintersechsecks. Im Sternbild Zwillinge findest
du einen zweiten hellen Planeten, den Jupiter.
Unser
Sternbild des Monats ist das relativ unbekannte Einhorn. Es enthält
zwar nur wenige und dazu noch recht lichtschwache Sterne, aber dennoch
eine Fülle fast spektakulärer Objekte, die zudem noch für
kleine Teleskope geeignet sind. Alle hier vorgestellten Objekte befinden
sich inmitten des Wintersechsecks.
Die
drei Gürtelsterne des Orion führen uns zunächst zum
hellsten Stern des Einhorns, Beta Monocerotis. Sir William
Herrschel entdeckte 1871, dass hier drei fast gleich helle Sterne
eines der schönsten Dreifachsternsysteme am Himmel bilden.
Normalerweise sind maximal zwei Sterne gleich hell, während die
weiteren Mitglieder stark in der Helligkeit abfallen. Als Vergrößerung
solltest du mindestens 150x probieren. |
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Folgst
du der durch die Gürtelsterne und Beta Monocerotis gebildeten
Linie, kommst du zum offenen Sternhaufen M 50. Im Fernglas
bereits als nebliger Fleck erkennbar, zeigen sich im Teleskop etwa
80 Sterne auf einer Fläche, die kleiner ist als der Vollmond. |
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Nahezu
im Zentrum des Wintersechsecks spielen die Zwillinge Fußball
mit einem zauberhaften Sternhaufen, der, passend zur Jahreszeit, den
Namen "Weihnachtsbaumsternhaufen" trägt. Im
normalen (umkehrenden) Teleskop erkennst du auch, warum. Der hellste
Stern des Haufens bildet Stamm, während viele andere die Kerzen
auf den Zweigen nachbilden. |
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Nur
wenig südlich vom Weihnachtsbaumsternhaufen kannst du bei aufmerksamer
Beobachtung den sogenannten Hubble-Nebel beoachten. Im Amateurteleskop
erscheint er nur wenig größer als das Jupiterscheibchen
und erinnert an einen Kometen. Sein Licht erhält er von einem
veränderlichen Stern; daher ändert auch dieser Nebel Helligkeit
und Aussehen. Es war übrigens das erste Objekt, das mit dem berühmten
5-m-Teleskop auf dem Mount Palomar 1949 fotografiert wurde. |
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Die Linie Kopf-Schulter
des Orion weist auf den Sternhaufen NGC 2244, der deshalb so bekannt wurde,
weil er in den berühmten Rosette-Nebel eingebettet ist. Diese
Sternentstehungsregion ist viermal so groß wie die Volmondscheibe
am Himmel. Am besten ist sie daher im Fernglas (z.B. 10x50) zu beobachten.
Im Teleskop sind nur Teile des Nebels zu beobachten, ein (teures) Nebel-Schmalbandfilter
ist hierzu meist erforderlich.
Der
Planet Saturn ist jetzt auch für Besitzer kleinerer Fernrohre
besonders gut zu beobachten, da seine Ringe nahezu maximal gegen die
Blickrichtung geneigt sind. Du kannst zwar nicht erkennen, dass es
sich in Wirklichkeit um Tausende von Ringen handelt, aber eine Trennlinie,
die Cassinische Teilung, solltest du bei ruhiger Luft ab 100-facher
Vergrößerung erkennen können. Wenn dir in der in der
unmittelbaren Umgebung des Saturns einige Lichtpunkte auffallen, handelt
es sich wahrscheinlich um einige seiner Monde. Der hellste von ihnen,
Titan, ist der größte Mond im Sonnensystem, größer
als der Planet Pluto, und bereits im Fernglas zu erkennen. |

Saturn
mit seinen Monden (von oben links nach rechts) Titan, Dione, Rhea
und Thetys. Trotz der Verkleinerung (für das Web) ist die Cassinische
Teilung deutlich zu sehen.
Aufnahme
am 13. 12. 2001 mit einer Webcam ToCam Pro.
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Jetzt ist
die Zeit günstig, um die Jupitermonde zu beobachten! Es genügt
dazu ein Fernglas (aufstützen oder auf einem "Teleskop-Fensterreinigungsstiel"
(bei Tchibo) sicher befestigen) oder ein kleines Teleskop. Trage die Positionen
in eine Liste ein, die du hier
herunterladen kannst. Schreibe doch eine kurze E-Mail,
wie dir die Listen gefallen haben!
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Schon
mit einem kleinen Teleskop lohnt es sich, den Planeten Jupiter zu
beobachten. Du erkennst u.a. Wolkenbänder und den riesigen
Großen Roten Fleck (GRF). Es handelt sich dabei um
einen Wirbelsturm in der Größe der Erde. Die folgende
Liste nennt der Zeiten, zu denen der GRF besonders günstig
zu beobachten ist (von ca. 45 min vor bis 45 min nach dem Termin):
Februar:
1.2. - 21:30; 3.2.
- 23:00; 4.2.
- 19:00; 6.2.
- 20:30; 8.2. - 22:15; 10.2. - 23:45; 12.2.
- 19:45; 13.2. - 21:30; 15.2. - 23:00; 16.2.
- 19:00; 18.2. - 20:30; 20.2. - 22:00; 22.2.
-23:45; 23.2. - 19:45; 25.2. - 21:15; 27.2.
- 23:00.
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Aktuelle
Jupiteraufnahme mit meinem Celestron 8 - Schmidt-Cassegrainteleskop
und einer Philips ToUCam Pro Webcam. Der Mond Io wirft seinen Schatten
auf Jupiter: Sonnenfinsternis!
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Zur
Planung deiner Beobachtungen ist es sinnvoll zu wissen, ob am kommenden
Beobachtungsabend mit wolkenfreiem Himmel
zu rechnen ist. Gib den Namen der nächstgelegenen Stadt oder
die Postleitzahl deines Beobachtungsortes ein und du erhältst
eine Wettervorhersage!
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