Bauteileliste
| R 1 |
4,7 kΩ |
| R 2 |
22 kΩ Trimmpoti |
| R 3 |
KTY 10-xx, näheres siehe Text |
| R 4 | 1 kΩ |
| R 5 | 560 Ω |
| R 6 | 10 Ω |
| C 1 | 470 µF / 16 V |
| LED | Standard-Leuchtdiode |
| T 1 |
BC 547 C oder: BC 237 C, BC 238 C BC 548 C bzw. jeder andere NPN-Universal-Transistor |
| T 2 |
BC 141-16 oder: BC 140-16, BC 141 BD 135-16, BD 226-16 BD 233-16 |
Alle Widerstände: 1/4 Watt |
Funktion der Schaltung
Ich habe versucht Bauteile zu verwenden, die möglichst einfach zu beschaffen und zu
verarbeiten sind. Das einzige schwieriger zu beschaffende Bauteil dürfte der Thermistor
R 3 (temperaturabhängiger Widerstand) sein.
Der Aufbau der relativ einfachen Schaltung erfolgt am besten auf einem Stück Lochraster-Platine.
Mit dem Trimmpoti R 2 wird die Grunddrehzahl eingestellt, d.h. er wird so eingestellt, dass der Lüfter bei kalter CPU (gleich nach dem Einschalten) zwar nur langsam dreht,
aber noch sicher anläuft.
Die LED leuchtet am hellsten, wenn der Lüfter am langsamsten läuft, bei voller Drehzahl leuchtet sie nicht mehr.
Die LED und R 5 können auch weggelassen werden, sie werden für die Funktion der Schaltung nicht benötigt, ermöglichen aber das Überwachen der Schaltung.
Der temperaturabhängige Widerstand R 3 (PTC) stammt von Siemens (heute Infineon), es gibt ihn
in verschiedenen Genauigkeitsklassen: KTY 10-5, -6, -7, KT-100, es gibt auch die Typen KTY-81-210 bis KTY 81-252 von Philips, in dieser Schaltung kann jeder dieser Typen verwendet werden.
Er wird einfach zwischen die Kühlrippen geschoben und mit etwas Klebstoff fixiert, die Anschlüsse müssen vorher gut isoliert werden, wofür sich Schrumpfschlauch am besten eignet.
Nach dem Einbau muss unbedingt kontrolliert werden, ob der Kühlkörper der CPU nicht überhitzt, sonst muss die Leerlaufdrehzahl mit dem Trimmpoti höher eingestellt werden.
Bei übertakteten PC-Systemen ist der Einsatz der Schaltung grundsätzlich nicht zu empfehlen!
Bei Mainboards, die selbstständig die Lüfterdrehzahl überwachen, muss diese Funktion in BIOS
deaktiviert werden.
Viel Spass und Erfolg beim Nachbau
Stand: 19.7.2008, © Jürgen Mayer
|