Allergie- und umweltkrankes Kind e.V.


Erfahrungsbericht einer Kinderbehandlung nach dem Gelsenkirchener Behandlungsverfahren

von Ute und Marcel Bührdel

 

Oberseitersdorf, 01.01.2001

 

 Liebe Frau Braun,

ich war vom 30.7. - 2.8.2000 stationär zur Nachuntersuchung meines Sohnes in Gelsenkirchen, somit also vor einem Jahr zu einem 14tägigen Aufenthalt in der Städt. Kinderklinik Gelsenkirchen wegen „Asthma bronchiale". Ich hatte Sie vor einem Jahr bei einem AuK-Gespräch gefragt, ob das Asthma auch nach so vielen Jahren (drei Jahre Neurodermitis, sieben Jahre Asthma) noch heilbar ist. Sie haben geantwortet "Seh'n Sie mich doch an". Ich habe diesen Satz auch bis heute nicht vergessen. Denn meine damalige Ärztin (hat selber Asthma) sagte zu mir „Asthma ist nicht heilbar". Da ich mit dieser Antwort nicht zufrieden war, habe ich auch einiges ausprobiert (Heilpraktiker), habe gekämpft und nichts unversucht gelassen. Ich bin auch eigenverantwortlich mit meinem Sohn Marcel, ohne Zustimmung meiner Ärztin und demzufolge auch ohne Zustimmung der Krankenkasse nach Gelsenkirchen gefahren, um mir das Behandlungskonzept anzuschauen. Die Adresse habe ich durch meinen Heilpraktiker bekommen. Und ich weiß nun, daß es der einzig richtige Weg war und ist. Inzwischen betreut uns eine Ärztin, die voll und ganz hinter uns steht. Marcel ist nach einem Jahr völlig beschwerdefrei und braucht keinerlei Medikamente mehr. Durch die vielen Medikamente vorher (Cortison) war seine Lunge überbläht. Wie durch ein Wunder hat sich die Lunge zurückgebildet. Er hat sich auch zu seinem Vorteil verändert. Die Familienangehörigen, die Marcel lange nicht gesehen hatten, waren sehr erstaunt. Durch die Erfahrung, die wir in dieser Klinik gemacht haben, bin ich auch ruhiger und offener geworden. Ich wollte etwas tun, da in unserer Region niemand weiß, daß es so etwas Gutes gibt. Mich haben inzwischen viele Betroffene angesprochen, denen ich gerne meine Erfahrungen weitergebe, und es werden immer mehr. Ich möchte auch nicht, daß sie solange brauchen wie wir, denn nervlich ist es schon eine ganz schöne Belastung, wenn man einmal in diesem Kreislauf ist. Ich bin auch zu der Überzeugung gekommen, daß es gut wäre, eine Selbsthilfegruppe bei uns aufzubauen, bräuchte aber Informationen dazu. Würden Sie mir weiterhelfen?

Mit freundlichen Grüßen

Ute Bührdel

 

Viele liebe Grüße auch an alle anderen, die in dieser Klinik arbeiten.


Motto:              „Wer kämpft, kann verlieren".

                        „Wer nicht kämpft, hat schon verloren".
 

Ich habe heute Marcels Weg gezeichnet, so wie ich es nun sehe und vorher noch nicht gesehen habe. (Die Skizze hatte ich in einer Nacht in der Kinderklinik GE, bei unserem 14tägigen Aufenthalt entworfen). Dies alles kam mir erst zum Bewußtsein, da ich viel darüber nachdenken konnte. Ich weiß nun auch, daß das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren der einzige Weg ist, um diese Krankheit zu heilen. Vielen Dank, daß Sie uns den Weg gewiesen haben.

Ute und Marcel Bührdel  



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